Vita - Elisabeth Andrae

Lebensdaten:  Louise Elisabeth Andrae

 

 geboren am  03.08.1876 in Anger bei Leipzig

Vater:                Carl Hermann Andrae,  Eisenbahndirektor, zuletzt wohnhaft in Dresden
Mutter:             Auguste Sidonia Andrae, geborene Schmidt, zuletzt wohnhaft in Annaberg

Geschwister:   Kurt, Margarete, Gertrud und Walter ( Direktor des Vorderasiatischen Museums Berlin bis 1952, gestorben 1956)

Fotos aus dem Familienbesitz der Großnichte Caro Krebietke:

 

Familienfoto 1892/93
Von links : Elisabeth, Kurt, Walter, Margarete, Vater Carl Hermann, Mutter Sidonia, Gertrud

 

1899 Unterricht bei Gustav Adolf Thamm in Dresden

1905 Unterricht bei Hans Richard von Volkmann in Karlsruhe

 

1906 Große Berliner Kunstausstellung mit dem Gemälde  „Sonnenflecken“

1907 Gr0ße Berliner Kunstausstellung mit dem Gemälde  „Abendsonne“

1909 Eröffnung des Kunstkaten in Ahrenshoop/Darß mit dem Gemälde “ Der schlafende Garten“

1909 Kunstausstellung Dresden, Kunstgenossenschaft, Künstlerhaus mit den Gemälden „Vorfrühling“, „Ein Rosenstrauß“

1912 Ausstellung Frauenkunst Dresden, Brühlsche Terrasse mit den Ölgemälden „Am hohen Ufer von Hiddensee“, „Sonnenflecken“,  „Im Großen
Garten“

 

Foto um 1914 , links Elisabeth, rechts Emma – Ehefrau von Bruder Walter

 

seit 1900 – Aufenthalte in der  Ahrenshooper Künstlerkolonie, Ausstellungen im Kunstkaten

seit 1907 – Aufenthalte in Berlin – Wohnsitze in Berlin

seit 1909 – Aufenthalte auf der Insel Hiddensee,Mitglied im Hiddensoer Künstlerinnenbund , Ausstellungen in der Blauen Scheune in Vitte

 

1910 – 1945     Atelier in Dresden, Ostbahnstraße 2  (Montmartre von Dresden)- parallel zur Strehlener Straße-  1945 zerstört lt. stadtwiki dresden
1910 – 1945     Wohnsitze in Dresden: u.a. Bernhardstraße, Chemnitzer Straße, zuletzt – Ermelstraße 21 lt.Stadtarchiv Dresden

 

Blick aus dem Atelier Ostbahnstr. 2
im Hintergrund: Englische Kirche auf der Wiener Str. (1945 zerstört)

 

 

1922 Kunstausstellung Dresden, Kunstgenossenschaft,Brühlsche Terrasse mit den Zeichnungen „Blick auf Niederwartha“, „Herkulesallee“,
„Pichelswerder“, Sonnenstrahlen und den Gemälden „Segelboote in Spandau“, „Birken“, „Stilleben“, „Aus dem Großen Garten“
Im Ausschuss für Aufnahme der Kunstwerke -Malerei

1925 Kunstausstellung Dresden, Kunstgenossenschaft,Brühlsche Terrasse  mit „Aus Schwäbisch-Gmünd“, „Siedlungsneubau in Gruna“

1927 Große Berliner Kunstausstellung Berlin, mit dem Gemälde „Siedlungsneubau“

1928 Kunstausstellung Dresden,Kunstgenossenschaft, Künstlerhaus mit „Frühlingssonne über Dresden“

 

1933 -1935   Sieben Wandbilder von Ausgrabungsorten im Vorderasiatischen Museum in Berlin (im Auftrag von Bruder  Walter Andrae –
Archäologe und Direktor des Museums)- zwei Wandgemälde erhalten (siehe Werke von E.A.)

 

1938 100 Jahre Dresdner Kunstgenossenschaft, Ausstellung im Sächsischen Kunstverein, Brühlsche Terrasse mit den Ölgemälden „Segelbote“,
„Obstkähne am Spreeufer“, „Kähne unter der Brücke“ sowie den Aquarellen“Die letzten Blumen“, „Der erste Schnee“

1942 Teilnahme an der Große Dresdner Kunstausstellung mit den Bildern “ Am Wannsee“ und “ Frühlingsblumen“

1942 Kunstverein Leipzig, Frau als Malerin, mit dem Bild „Grauer Tag an der Havel“

 

Familienfoto um 1935
von links: Gertrud ?, Emma-Frau von Walter , Elisabeth, Walter, Margarete -Frau von Paul Ehmig, ?, Paul Ehmig,  ?, ?

 

gestorben am 14.12.1945 in Dresden- Striesen, Ermelstraße 21